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6. Mai 2017

uhu-romo-Pressemitteilung 7

Lesung mit sechs Saxofonen: Buchstaben treffen Noten

 

Wenn Buchstaben und Noten zusammenkommen, kann es ganz schön unterhaltsam werden. So soll es jedenfalls sein, wenn am Freitag, 16. Juni, um 18 Uhr der Verein zur Verhinderung des Saxofons und die Autoren Ulrich Hutten und Robert Morgenroth im Obergeschoss des Potsdamer Wirtshauses „Alter Stadtwächter“ erstmals aufeinandertreffen. Das Saxofonsextett, ein Freizeitmusiker-Ensemble der Freien Musikschule Potsdam, wird erstmals öffentlich Klezmer-Stücke, Klassiker wie Gershwin oder Mancini sowie Kurt Weill blasen. Und eine Premiere wird auch der gemeinsame Auftritt der Autoren Ulrich Hutten (Potsdam) und Robert Morgenroth (Wiesbaden) sein, die dem Musikprogramm mit Lesungen aus ihrem jüngsten Roman „Gnade Gott. Oder die letzten Worte des Doktor Martin Luther“ beispringen. Auch ein Überraschungsgast wird erwartet. Der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 17.30 Uhr.

 

1. Februar 2017

uhu-romo-Pressemitteilung 5

Ein ungewöhnlicher Beitrag zum Luther-Jahr

Gnade Gott. Oder: Die letzten Worte des Doktor Martin Luther

Die zweite Geschichte von Paul und Leonhard ist erschienen

Ist die berühmte Luther-Bibel ein Plagiat? Hat der Reformator gar nicht selbst übersetzt, sondern alles von einem Freund abgeschrieben? Hat er ihn sogar ermordet? Und was hat das mit dem rätselhaften Verschwinden eines angehenden Jesuiten zu tun, der im Geheimarchiv des Vatikans nach Dokumenten für das Luther-Jubiläum 2017 suchen soll? Sitzt womöglich ein neuer Luther auf dem Heiligen Stuhl? Als die Journalisten-Freunde Paul und Leonhard in der Forschungsbibliothek Gotha ein unbekanntes Luther-Manuskript entdecken, geraten sie in einen Sog verwirrender Machenschaften.

Nun ist er da, Ulrich Huttens und Robert Morgenroths Luther-Krimi, literarisch ein Beitrag der etwas anderen Art, wie wir sie von den Autoren aus ihrem Debut vor zwei Jahren schon kennen. Ganz oben liegt der Roman auf dem großen Haufen von Luther-Büchern zum Jubeljahr, der sich allenthalben stapelt. Aber, so sehr man sich bemüht, er will nicht recht in eine der gängigen Schubladen hineinpassen, die das Genre bereithält.

Man kann das Buch – wie Hutten und Morgenroths Erstling – lesen wie einen Kriminalroman. Es wird getäuscht, gefälscht, intrigiert, geliebt, gehasst, gemordet und gestorben. Wendungen, Irrungen und Wirrungen treiben in diversen Handlungssträngen auf ein überraschendes Finale zu. Es ist spannend. Das könnte reichen.

Aber da ist mehr. Eine Zeitreise in die Luther-Welt. Zum Totenlager Luthers in Eisleben beispielsweise, in seine Erfurter Klosterzelle, in den römischen Sündenpfuhl und das Wittenberger Ehebett. Einblicke, wie man sie in Geschichtsbüchern kaum findet. Zusammenhänge, die uns – traurig aktuell – einen Spiegel vorhalten, über ein halbes Jahrtausend hinweg: unheilige Verbindungen von religiösem Fanatismus, politischem Kalkül, Machterhaltung und Eigennutz.

Und es wird eine Freundschaft fortgeschrieben. Schließlich ist es die zweite Geschichte von Paul und Leonhard. Sie leben weiter, die beiden Protagonisten, mit denen Ulrich Hutten und Robert Morgenroth literarisches Neuland im alten Genre der Kriminalromane betreten haben.

Auch mit ihrer zweiten Geschichte wollen sie intelligent unterhalten, mischen recherchierte Fakten mit phantasierten Fiktionen, verweben Realität und Dichtung. Ein Vexierspiel, mit der sie der Wahrheit näherkommen wollen, so jedenfalls der Anspruch, den sich Ulrich Hutten und Robert Morgenroth unter ihren Pseudonymen stellen. Auch sie selbst waren Journalisten. Und sind Freunde wie die Protagonisten ihrer Romane. Robert Morgenroth ist in Wiesbaden zuhause, Ulrich Hutten lebt in Potsdam.

Ulrich Hutten/Robert Morgenroth: „Gnade Gott. Oder: Die letzten Worte des Doktor Martin Luther“ ist im Eigenverlag HuttenundMorgenroth erschienen und als Taschenbuch (218 Seiten, 12,80 Euro) oder als eBook (6,99 Euro) erhältlich.

 Kontakt und weitere Information: http://huttenundmorgenroth.de

 

6. Juli 2016

uhu-romo-Pressemitteilung 4

Die letzte Dorade - von wegen

Neues zum Dorade-Krimi von Ulrich Hutten und Robert Morgenroth: "Dorade aus dem Käfig - Rettet Fischzucht das Mittelmeer?" haben die Autoren Michael Grytz und Fabian Nast ihre Reportage für den WDR betitelt, die heute abend um 22.10 gesendet wird.

Aus der Pressemitteilung des WDR: "Riesige Aquakulturen sollen helfen, den steigenden Bedarf an Fisch zu decken. Sie sollen dazu beitragen, dass sich die Wildbestände, vor allem im Mittelmeer, wieder erholen. Deshalb fördert die Europäische Union vor allem dort Aquakulturen. Doch auch diese Zuchtfischfarmen haben Folgen für das Meer. Die Betriebe werden immer größer und industrialisierter. Oft liegen sie in Küstennähe, halten zu viele Fische auf zu engem Raum, der Meeresboden wird „überdüngt“.

die story dreht bei einem der größten Industriebetriebe der Aquakulturen vor der griechischen Küste. Wissenschaftler untersuchen hier gemeinsam mit Umweltschützern die Auswirkungen auf Meerespflanzen wie Seegras und andere Kleinstlebewesen. Die Wissenschaftler wollen überprüfen, ob bedrohliche Veränderungen hier Aquakulturen geschuldet sind.

Der Film macht sich auf die Suche nach den Auswirkungen großer Zuchtfischfarmen auf Meer und Mensch. Fisch gilt als gesundes Lebensmittel, und gerade der Fisch aus guten Aquakulturen soll eine besonders hohe Qualität haben. Nur, wie erkenne ich das als Verbraucher? Und stimmt es überhaupt? Wir verfolgen den Fisch vom Mittelmeer bis auf unsere Großmärkte."

 

 

 15. Mai 2016

uhu-romo-Pressemitteilung 3

Krimi-Talk“ mit Ulrich Hutten

In die erste Ausgabe ihrer neuen Reihe „Krimi-Talk“ hat die Potsdamer Buchhandlung Carlotta& Company am Donnerstag, 19. Mai, 19 Uhr, zwei Potsdamer Krimi-Autoren eingeladen. Beide werden kurze Kostproben ihrer Debutromane lesen und anschließend im Gespräch über alles plaudern, was mit ihrer Schreiberei, ihren Themen und ihren Krimis zu tun hat.

Dr. Bernt Armbruster, vorher Kommunikationsmanager und Journalist, schreibt unter seinem Pseudonym Ulrich Hutten gemeinsam mit seinem Freund Manfred Gerber (alias Robert Morgenroth) Kriminalromane der besonderen Art. Er wird den Roman „Die letzte Dorade von St. Philibert oder: Leben und Sterben um jeden Preis“ vorstellen, der um Morde und Machenschaften der internationalen Lebensmittelkriminalität kreist:

http://huttenundmorgenroth.de/books/die-letzte-dorade-von-saint-philibert/

Im Erstling des Filmregisseurs und -autors Rolf Sakulowski geht es um kriminelle Energie, die den thüringischen Saalfelder Feengrotte zu entströmen scheint, mit denen Sakulowski von Kindesbeinen an vertraut ist. Bei der Arbeit an einer Dokumentation zum 100. Jubiläum der Feengrotten ließ er sich von der mystischen Atmosphäre zu seinem Krimidebüt inspirieren: http://www.suttonverlag.de/buch/das_feengrottengeheimnis_978-3-95400-389-1.html

Ort und Zeit: http://www.tip-berlin.de/kultur-und-freizeit/carlotta-company

 

2. Oktober 2015

uhu-romo-Pressemitteilung 2

Der Krimi und "Das jüngste Gericht"

High-Tech-Lebensmittel machen auch beim Deutscher Journalistenpreis 2015 Furore

Nicht nur im Roman, auch in der Realität hat die Zukunft der Lebensmittelindustrie  längst begonnen. High-Tech-Nahrungsmittel aus dem Labor, wie sie Ulrich Hutten und Robert Morgenroth in ihrem gerade erschienen Roman "Die letzte Dorade von Saint Philibert" am Beispiel einer "Fischmanufaktur" beschreiben, haben jetzt beim Deutschen Jouralistenpreis 2015 Furore gemacht. In der Kategorie „Innovation & Nachhaltigkeit“ räumte das Journalistem-Team Kerstin Bund, Marcus Rohwetter und Fritz Schaap mit einem Bericht über künstlich erzeugte Nahrungsmittel ab. Ihre Botschaft: Auch Gemüse, Fleisch und Eier kommen bald aus dem Labor – was gruselig klingt, den Hunger aber besiegen kann. „Das Ergebnis umfangreicher Recherchen, publiziert am 29. April 2015 in der Wochenzeitung Die Zeit unter der Überschrift „Das jüngste Gericht“, überzeugte die djp-Jury als exzellent geschriebener Überblick über ein spannendes Innovationsthema.“  Im Roman ist es das Journalisten-Duo Leonhard Ross und Paul Wiesensee, die über Spuren im Milieu der Lebensmittelkriminalität auf die Zukunft der Lebensmittelproduktion stoßen.  Der Deutsche Journalistenpreis prämiert jährlich herausragende Print- und Online-Artikel, die sich mit Themen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt befassen.

 

15. September 2015

uhu-romo-Pressemitteilung 1

Die letzte Dorade von Saint Philibert

Oder: Leben und Sterben um jeden Preis

Pauls und Leonhards erste Geschichte ist gerade erschienen

 Wer diesen Roman liest, dem vergeht schon mal der Appetit. Ob Fleisch oder Fisch, Tiefkühlkost oder Tiernahrung: Lebensmittel-Kriminelle operieren nach dem Motto: high profit, low risk. Und werden immer raffinierter. Ein Mafia-Boss setzt auf grüne Technologie und bekommt es mit global agierender, lebensgefährlicher Konkurrenz aus Mexiko zu tun. Eine High-Tech-Fisch-Manufaktur in der Pfalz beschallt ihre Produktion mit gregorianischen Chorälen und sprengt die Fischmesse in Bremen. Ein chinesisches Syndikat drängt mit gefälschter Dorade auf die Speisekarte Berliner Edelrestaurants und filtert mögliche Mittelsmänner aus Internet-Handelsplattformen. Eine Grünen-Kreisgeschäftsführerin wird von fundamentalistischen Öko-Terroristen hingerichtet. Alles in allem äußerst unappetitliche Machenschaften, angerichtet von Todbringern aller Art, die den beiden Freunden und Journalisten Paul und Leonhard übel aufstoßen. Und den Europol-Agenten Albert fast um seinen Job bringen.

Man kann diesen im Themenmilieu organisierter Lebensmittelkriminalität, Terrorismus und journalistischer Mühen angesiedelten Kriminalroman lesen wie feine Lesekost. Und zugleich darüber gründlich nachdenken. Zum Beispiel über den grünen Karl Marx, das Böse im Guten, Charlie Hebdo, die Fiktion des Faktischen und über Europa. Ein Europa, das etwas ganz anderes meint als eine Geldmaschine.

Mit ihrem Erstlingswerk „Die letzte Dorade von Saint Philibert. Oder: Leben und Sterben um jeden Preis“  betreten die Autoren Ulrich Hutten und Robert Morgeroth literarisches Neuland im alten Genre der Kriminalromane. Vielleicht passen sie auch gar nicht so richtig in diese Schublade hinein. Kein Fast Food jedenfalls, kein Ex-und Hopp-Krimi. Sondern ein nachdenkliches Buch, das Fakten und Fiktionen, Realität und Phantasie in wildem Vexierspiel aufmischt. Und das darauf setzt, gerade deshalb wahr zu sein. So jedenfalls der Anspruch, den sich Ulrich Hutten und Robert Morgenroth unter ihren Pseudonymen selbst gestellt haben. Auch sie selbst waren Journalisten und sind Freunde wie die Protagonisten ihres Romans. Robert Morgenroth ist in Wiesbaden zuhause, Ulrich Hutten lebt in Potsdam. Und deshalb tauchen, zwischen all den europäischen Schauplätzen des Buchs, zwischen Paris und Budapest, Gotha und der Bretagne, Den Haag, Brüssel und Bologna, auch Städte auf, die vielleicht Potsdam sein könnten oder Baden-Baden, Schwerin oder Wiesbaden, und Landschaften, die vielleicht schon Fontane beschrieben hat. Wer weiß das schon so genau.

Nicht gleich zu durchschauen auch die anspruchsvolle literarische Form, die mit dem Inhalt dialektisch korrespondiert und ihn zugleich kunstvoll zusammenwebt: Kapitel unterschiedlicher Perspektiven auf dieselbe Geschichte, sprachlich formuliert in distanzierter Vergangenheit, wechseln mit der Gegenwart der Sprache und empathischer Nähe zu den Protagonisten, die unabsehbar in den Erzählstrang hineingeraten, ohne am Ende wirklich davon zu wissen.